Freitag, 1. September 2017, 20.30 Uhr
Giovanni Segantini – Magie des Lichts

von Christian Labhart, Schweiz, 2015, Deutsch, 82 Minuten
Mit Bruno Ganz, Mona Petri (Stimmen)
Musik: Paul Giger/Carmina Quartett

Kunstmaler, Anarchist, Aussteiger, Sans Papiers: Das alles war Giovanni Segantini. Der Film öffnet den Blick auf seine dramatische Kindheit und nimmt Anteil an seinen inneren Prozessen beim Malen. Die in den Museen farbgetreu gefilmten Bilder, seine eigenen Texte, die Musik und Impressionen aus Segantinis Lebensstationen, verwoben zu einem stillen, meditativen Film, schaffen einen emotionalen Zugang zu Leben und Werk des berühmten Malers.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Freitag, 8. September 2017, 22:00 Uhr
Ma vie de courgette

von Claude Barras, Schweiz, 2016, Französisch/deutsch, 66 Minuten, Animationsfilm
Eintritt: Button Theaterfäscht Fr. 8.–
In Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Sursee

Der Beitrag des Kinoclubs zum dreitägigen Soorser Theaterfäscht: Der mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnete Film «Mein Leben als Zucchini». Courgette, auf Deutsch Zucchini – so lautet der Spitzname eines kleinen, neunjährigen Jungen, ist nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter mit einem neuen Leben konfrontiert. Im Heim lernt er andere Kinder kennen, denen es ähnlich geht wie ihm. Hinter ihrer rauhen Schale steckt oft ein weicher Kern. Es gibt viel zu entdecken: Freunde haben, sich über das Leben unterhalten, Witze reissen – und vielleicht sogar glücklich sein.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *  

Freitag, 6. Oktober 2017, 20.30 Uhr
The broken circle

 

von Felix Van Groeningen, Belgien, 2012, Flämisch/deutsch, 111 Minuten
Mit Veerle Baetens, Johan Heldenbergh

Elise und Didier treffen sich, Liebe auf den ersten Blick. Bald sind ihre Leben eng verwoben, Maybelle wird geboren, das Glück ist perfekt. Dann erkrankt ihr Mädchen ernsthaft, für die Eltern beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt. Felix van Groeningen, einer der trendigsten Regisseure des jungen europäischen Kinos, gewann mit dieser hoch emotionalen Beziehungsgeschichte, voller Leidenschaft füreinander und Liebe zur Musik, den Publikumspreis der Filmfestspiele von Berlin. Packend, intensiv, bewegend: «The Broken Circle» geht unter die Haut – trifft ins Herz.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *  

Freitag, 3. November 2017
KULTURFAHRT ÜBER DIE LUZERNER KULTURLANDSCHAFT

 

Der Kinoclub ist Mitglied der Interessengemeinschaft Kulturlandschaft Luzern, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die kulturelle Vielfalt der Luzerner Landschaft bekannter zu machen und sich für die Anliegen der Kulturveranstalter auf dem Land einzusetzen. An den Tagen der Kulturlandschaft 2017 wird eine ganz besondere Programmidee umgesetzt: Immer drei Veranstalter schliessen sich zu einer Tour zusammen und zeigen jeweils ein 30-minütiges Programm aus ihrem Bereich. Dazwischen fährt das Publikum mit dem Car über Land zum nächsten Veranstaltungsort.
kulturlandschaftluzern.ch

‹Unsere› Tour läuft folgendermassen ab:
19.30 Uhr:
-Abfahrt vor dem Stadttheater Sursee nach Ettiswil Stimmenfestival Ettiswil: Konzert mit Irina Mossi & Jones
-Fahrt nach Ruswil Tropfstei Ruswil: Lisa Brunner Slam Poetry
-Fahrt nach Sursee Kinoclub Sursee: Film «La femme et le TGV»
22.50: Uhr Ausklang an der Bar des Kinoclubs

*** Die Plätze sind beschränkt, bitte melden Sie sich an per E-mail: kinoclub.sursee@gmx.net oder mit einer Postkarte: Kinoclub, Postfach,
6210 Sursee. Carfahrt und Eintritte Fr. 35.–, keine Vergünstigungen.
***

La femme et le TGV

 

von Timo von Gunten, Schweiz, 2016, Französisch/deutsch, 30 Minuten
Mit Jane Birkin, Gilles Tschudi

Seit 40 Jahren winkt Elise Lafontaine den an ihrem Haus vorbeifahrenden TGV-Zügen. Eines Tages findet sie im Garten einen Brief, einer der Lokführer freut sich jeden Morgen daran. Bei der SBB erfährt sie seinen Namen. Ein romantischer Briefverkehr beginnt, der einsame Alltag gewinnt an Lebensenergie, die Welt scheint wunderbar. Doch eines Tages, auf ihrem Balkon wartend, kommt kein Zug mehr vorbei. Von der Bahnauskunft erfährt sie, dass mit dem Fahrplanwechsel die Route Bern – Paris dahingefallen sei. Alles wirkt verloren. Doch wird Elise zurück in die Einsamkeit kehren, ganz ohne TGV-Züge?
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Samstag, 4. November 2017, 17.00 Uhr
Il postino

von Michael Radford, Italien, 1994, Italienisch/deutsch, 107 Minuten
Mit Massimo Troisi, Philippe Noiret,
Maria Grazia Cucinotta

Il postino ist zweifellos einer der bekanntesten und beliebtesten italienischen Filme. In den Fünfzigerjahren lebt der chilenische Dichter und Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda eine Weile im Exil auf der kleinen Insel Salina. Der schüchterne Fischer Mario Ruoppolo bringt ihm täglich seine Post mit unzähligen Liebesbriefen. Angespornt von Nerudas Erfolg bei Frauen liest Mario dessen Gedichte, fasst schliesslich den Mut, mit Nerudas geklauten Worten, um die schöne, sinnliche, aber unnahbare Beatrice zu werben. Der Film wurde für fünf Oscars nominiert.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Samstag, 4. November 2017, 20.00 Uhr
La pazza gioia

von Paolo Virzì, Italien, 2016, Italienisch/deutsch, 118 Minunten
Mit Valeria Bruni Tedeschi, Anna Galiena, Micaela Ramazzotti

Zwei Frauen halten sich nicht ganz freiwillig in einem alternativen Therapie-Hospital der Toskana auf. Trotz grosser Unterschiede erwächst eine starke Freundschaft. Eines Tage entfliehen sie, fast ungewollt, der Villa – eine verrückte, atemlose Reise beginnt. Paolo Virzì erzählt eine mitreissende Story, verwoben mit subtilen gesellschaftskritischen Tönen. Valeria Bruni Tedeschi und Micaela Ramazzotti begeistern als Beatrice und Donatella. Das an ‹Thelma & Louise› erinnernde, packende Roadmovie voll ansteckender Energie gewinnt fünf italienische Kritikerpreise.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Samstag, 4. November 2017, 22.30 Uhr
Sette giorni

von Rolando Colla, Schweiz, 2016, Italienisch/deutsch, 98 Minuten
Mit Bruno Tedeschini, Alessia Barela

Ivan und Chiara treffen sich auf einer kleinen sizilianischen Insel, bereiten die Hochzeit seines Bruders und ihrer besten Freundin vor. Ivan hat das Scheitern seiner letzten Beziehung noch in den Knochen, Chiara will ihre Partnerschaft mit Stefano nicht gefährden, trotzdem verlieben sich die beiden, beschliessen, ihre Beziehung nur sieben Tage, bis die Hochzeitsgäste auf der Insel eintreffen, zu leben. Tage der Leidenschaft, Vernunft, Emotionen, Poesie, Liebe, Zweifel, Sehnsucht. Ausdrucksstarke Bilder, herausragend spielende Darsteller. Eindringliches, vielschichtiges Kino voller süditalienischem Flair.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Freitag, 1. Dezember 2017, 20.30 Uhr
The help

 

von Tate Taylor, USA, 2011, Englisch/deutsch, 147 Minuten
Mit Emma Stone, Bryce Dallas Howard, Viola Davis, Sissy Spacek

Jackson, Mississippi, Anfang der Sechzigerjahre: Die junge Eugenia ‹Skeeter› Phelan fasst den Entschluss, afroamerikanische Frauen – Hausmädchen, die sich um die Kinder der weissen Oberschicht kümmern – zu interviewen. Damit verstösst sie gegen den guten Ton, gegen das Gesetz, bringt die Beteiligten in Gefahr. Selbst die schwarze Gemeinde steht dem Projekt skeptisch gegenüber. Doch immer mehr sind bereit, über ihre tollen, tragischen und witzigen Lebensgeschichten zu berichten. Alles beginnt mit einem Flüstern, doch die Stimmen werden lauter – und es gibt eine Menge zu erzählen...
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Sonntag, 7. Januar 2018, 17.00 Uhr
La passion d'Augustine

 

von Léa Pool, Canada, 2015, Französisch/deutsch, 103 Minuten
Mit Céline Bonnier, Valerie Blais,
Anne-Elisabeth Bossé, Danielle Fichaud

In den Sechzigerjahren unterrichtet Augustine im Kloster bei Quebec Musik. Ihr Erfolg mit den jungen Frauen weckt Aufsehen, die Schule heimst Preis für Preis ein. Trotzdem droht aus finanziellen Gründen die Schliessung. Die Klosterfrauen beginnen zu kämpfen. Als ihre rebellische Nichte Alice in die Schule eintritt, sieht sich Augustine zudem mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Léa Pool erzählt einmal mehr sensibel und berührend, wie eine Frau ihren eigenen Weg geht, über sich selbst hinauswächst. Elegantes Kino, herausragend arrangierte Musik und schön komponierte Bilder.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

 

KINOCLUB SURSEE – HERBSTSPROGRAMM 2017

Mit dem Herbstprogramm 2017 eröffnen wir unser 21. Kinoclubjahr. Sie erhalten diesmal dicke Post und die Einladung zu zwei besonderen Veranstaltungen. Mit der Stiftung Stadttheater feiern wir, zusammen mit anderen Partnern und Nutzern, das ‹Soorser Theaterfäscht› und zeigen den vielgelobten Animationsfilm ‹Ma vie de courgette›, den schweizerischen Fast-Oscar-Preisträger. Als Mitglied der Interessengemeinschaft Kulturland¬schaft Luzern beteiligen wir uns am 3. November auch an der aussergewöhnlichen Kulturfahrt Sursee – Ettiswil – Ruswil. Das Magazin der Luzerner Kultur Landschaft dokumentiert eindrücklich, dass die Kultur beileibe nicht nur in den grossen Städten lebt – und dies trotz den himmel¬traurigen Sparmassnahmen, unter denen die Kultur besonders leidet. Die traditionelle Kinonacht entführt uns diesmal in unser südliches Nachbarland – wir wünschen vielfältiges, cineastisches Vergnügen! Dem Versand liegt für die bisherigen Mitglieder einmal mehr der neue Ausweis mit Einzahlungsschein bei. Der Jahresbeitrag für Mitglieder beträgt nach wie vor 40 Franken (Einzel) und 60 Franken (Paare). Bitte auf dem Einzahlungsschein die entsprechende Position ankreuzen. Es lohnt sich auf jeden Fall, Sie bezahlen den halben Eintrittspreis, 7 statt 14 Franken.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinoclub Sursee im Stadttheater
Theaterstr. 5 , 6210 Sursee
Postadresse: Kinoclub Sursee
Postfach, 6210 Sursee
kinoclub.sursee@gmx.net

webdesign: ruthhabi@gmail.com