Demnächst im Kinoclub:

Freitag, 20. April 2018, 20.30 Uhr
(Schülervorstellung: 15.15 Uhr)
Die Vierte Gewalt

Sondervorstellung

Von Dieter Fahrer
Schweiz, 2018, D,
98 Minuten
Mit Der Bund, Echo der Zeit, watson, Republik

Das Internet hat die Medienlandschaft verändert: Nachrichten sind in unendlicher Fülle verfügbar – überall, jederzeit, vieles gratis. Redaktionen sind unter Druck: Stellenabbau und journalistischer Einheitsbrei sind nur zwei der gravierenden Folgen. ‹Lügenpresse›,‹Fake News›, ‹Staatsmedien›, ‹Filterblasen› erschüttern den Journalismus unserer Tage. Die Kritik am Journalismus hat Gründe, aber sie hat auch System, weil politisch und wirtschaftlich interessierte Kreise ihre Ziele in einem Klima der Verunsicherung besser durchsetzen können. Die Unabhängigkeit der Medien ist in Gefahr. Nicht nur in der Türkei oder in Polen, auch in der Schweiz. In diesem Film begleiten wir Journalisten im Alltag, sehen, wie sie kämpfen, wie sie sich anpassen müssen, der Regisseur tut das, was auch sie tun: Er beobachtet, fragt und hinterfragt– auch sich selbst.
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Weekend Schweizerfilm: 4./5. Mai 2018

Freitag, 4. Mai 2018, 20.30 Uhr
Im Nirgendwo

Von Katalin Gödrös, Schweiz, 2016 Schweizerdeutsch, 88 Minuten
Mit Ursina Lardi, Marcus Signer, Carole Schuler, Eugene Boateng, Judith Koch

Vor der Alphütte im Berner Oberland wird eine Leiche gefunden – eines Schwarzafrikaners – seine Identität bleibt ungeklärt. Die schlagfertige Reporterin Charlotte recherchiert, vorerst gegen ihren Willen, doch das Leben des Unbekannten zieht sie immer mehr in Bann. ‹Im Nigendwo›, ein packendes TV-Drama, verwebt zwei ungleiche Schicksale, hervorragend inszeniert von Katalin Gödrös und grossartig gespielt – unter anderen von der Surseer Schauspielerin Judith Koch.

Detailprogramm zum Kino-Weekend ‹Schweizerfilm› folgt mit Einladungskarte
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Samstag, 5. Mai 2018, 18.00 Uhr
La femme et le TGV

Von Timo von Gunten, Schweiz, 2016, Französisch/deutsch, 30 Minuten
Mit Jane Birkin, Gilles Tschudi

Seit 40 Jahren winkt Elise Lafontaine den an ihrem Haus vorbeifahrenden TGV-Zügen. Eines Tages findet sie im Garten einen Brief, einer der Lokführer freut sich jeden Morgen daran. Bei der SBB erfährt sie seinen Namen. Ein romantischer Briefverkehr beginnt, der einsame Alltag gewinnt an Lebensenergie, die Welt scheint wunderbar. Eines Tages, auf ihrem Balkon wartend, kommt kein Zug mehr vorbei. Von der Bahnauskunft erfährt sie, mit dem Fahrplanwechsel ist die Route Bern – Paris dahingefallen. Alles wirkt verloren.
Schweizer Filmpreis: Bester Kurzfilm 2017.
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Samstag, 5. Mai 2018, 18.45 Uhr
Ma vie de Courgette

Von Claude Barras, Schweiz, 2016, Französisch/d, 66 Minuten
Animationsfilm

Courgette, auf Deutsch Zucchini – so der Spitzname eines kleinen, neunjährigen Buben. Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter wird er mit einem neuen Leben konfrontiert, lernt im Heim andere Kinder mit ähnlichen Erfahrungen kennen. Hinter ihrer rauen Schale steckt oft ein weicher Kern. Es gibt viel zu entdecken: Freunde haben, sich über das Leben unterhalten, Witze reissen – und vielleicht sogar glücklich sein. Schweizer Filmpreis:
Bester Kurzfilm und beste Filmmusik 2017.
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Samstag, 5. Mai 2018, 20.30 Uhr
Köhlernächte

Von Robert Müller, Schweiz, 2017, Schweizerdeutsch, 92 Minuten Dokumentarfilm

In schweren Gummistiefeln besteigt Fränz Röösli seinen vier Meter hohen Kohlenmeiler, sticht Löcher in die Kuppel, weisser Rauch entweicht, umspielt den Köhler nach Launen des Windes und verschwindet im Nachthimmel des Luzerner Entlebuchs. Schwarze Meiler, Feuer, alchemistisch anmutende Verwandlung von Holz zu Kohle – magisch. Der Buttisholzer Regisseur Robert Müller gewährt authentische Einblicke in eine archaische Welt; Arbeit, Familie und Natur sind eng verbunden. Ein facettenreicher, empathischer Film mit grossartigen Bildern des bekannten Kameramanns Pio Corradi.

Vorstellung in Anwesenheit von Regisseur Robert Müller

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>>> vollständiges Frühjahresprogramm 2018

 

 


Kinoweekend mit Gästen
aus der Region





«Am Kino-Weekend vom 4. und 5. Mai fahren wir gleichsam mit dem TGV direkt vom Welschland in die Region. Die junge Animationsfilmerin Irmgard Walthert, eine ehemalige Surseer Kantischü- lerin, arbeitete in
‹Ma vie de Courgette› mit.
‹Im Nirgendwo› spielt die Surseer Schauspielerin Judith Koch – und in ‹Köhlernächte› zaubert der Buttisholzer Filmemacher Robi Müller, diesmal mit dem preisgekrön-ten Kameramann Pio Corradi (Höhenfeuer, Segantini und über hundert andere Titel), archaische und faszinierende Bilder auf die Leinwand im Stadttheater. Wir hoffen, einige von Ihnen als Gäste im Stadttheater begrüssen zu können.» Das schrieb der Kinoclub im Lead zum Frühjahresprogramm. Und sie kommen alle ins Stadttheater. Das Kinoweekend wird so ein Muss für alle Kinoliebhaber! Am Freitagabend wird Judith Koch über ihre Erfahrungen bei den Dreharbeiten zu Katalin Gödrös' Film ‹Im Nirgendwo› erzählen. Am Samstag lädt der Kinoclub bereits um 17.00 Uhr zu einem ‹Making-of›, einem Werkstattgespräch, im Foyer des Stadttheaters ein. Irmgard Walthert aus Dagmersellen, ehemalige Maturandin an der Kanti Sursee, zeigt mit Videobeispielen wie ein Animationsfilm entsteht. Als besondere Attraktion werden unter anderem die Originalfigur des Ahmed – mit einem Satz Augen und Mündern – sowie der Schlafsaal der Knaben aus dem Film ‹Ma vie de Courgette› im Foyer des Stadttheaters zu bewundern sein. Wir holen Originalutensilien aus der Cinémathèque Lausanne für das Kinoweekend nach Sursee. Zum Filmgespräch ‹Köhlernächte›
(20.30 Uhr) wird Regisseur Robi Müller aus Buttisholz mit einem oder gar zwei Köhlern vom Napf nach Sursee kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kinoclub Sursee im Stadttheater
Theaterstr. 5 , 6210 Sursee
Postadresse: Kinoclub Sursee
Postfach, 6210 Sursee
kinoclub.sursee@gmx.net


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